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Islam

Das Heilige Land beherbergt bedeutende islamische Stätten:
der Felsendom und die Al-Aqsa Moschee in Jerusalem oder die Ibrahimi-Moschee in Hebron. In Palästina liegt auch ein Teil der Strecke, die muslimische Pilger auf ihrem Weg von Jerusalem nach Mekka gingen.

Felsendom - Bezirk Jerusalem

Felsendom in Ost-Jerusalem.

Der Felsendom mit seiner majestätischen goldenen Kuppel ist das berühmteste Gebäude Ost-Jerusalems. Der 690 n.Chr. erbaute Felsendom liegt südöstlich in der Altstadt auf dem Haram Al Sharif und zählt zu den größten Heiligtümern im Islam.

Denn von hier aus begann der Prophet Mohamed seine Himmelfahrt. Auch aus architektonischer Sicht ist der Felsendom, dessen Stil aus der frühen Umayyadenzeit stammt, ein Meisterwerk. Der Grundriss ist ein Achteck, welches in einem Kreis eingefasst wurde.

Al-Aqsa Moschee - Bezirk Jerusalem

Al-Aqsa Moschee

Direkt neben dem Felsendom liegt die Al-Aqsa Moschee mit ihrer silberfarbigen Kuppel. Im Islam ist die Moschee die drittheiligste Stätte. 709 – 715 n.Chr. von dem Kaliphen Waleed Ben Abdul Malik erbaut, wurde die Al-Aqsa Moschee bis heute sechs Mal restauriert. Der jetzige Bau weist nur noch wenige Elemente der ursprünglichen Konstruktion auf.

Ibrahimi Moschee - Bezirk Hebron

Ibrahimi Moschee

Die Ibrahimi-Moschee, ein beeindruckendes rechtwinkliges Gebäude, gleicht einer Festung. Die Konstruktion der Mauer und die Auswahl der Steine waren das Werk von König Herodes. Die Moschee beherbergt in ihrem Inneren eine gewölbte Kirche, die zu Zeiten der Kreuzfahrer entstand. In diesen sind die Gräber der Stammesväter Ibrahim (Abraham), Isaak und Jakob, sowie ihrer Frauen Lea, Sara und Rebekka. Der Mihrab (Gebetsnische) der Ibrahimi-Moschee besteht aus einem mehrfarbigen Marmor und filigranen Mosaiken. Eine Kanzel, die Salah Ad-Din aus Ägypten mitgebracht hatte, steht direkt neben dem Mihrab. Auch die Mamuluken haben hier ihre Spuren hinterlassen und machten damit das Grab des Patriarchen zu einem beeindruckenden Denkmal.

Nabi Mousa - Bezirk Jericho

Nabi Mousa Moschee

Südlich der Verbindungsstraße zwischen Jerusalem und Jericho liegt die Moschee Nabi Mousa, nach islamischer Tradition die letzte Ruhestätte des Propheten Mousas. Die heilige Stätte mit ihren zahlreichen Kuppeln, ihrem hohen Minarett und umgeben von muslimischen Grabfeldern ist schon von Weitem in der Wüstenlandschaft zu erkennen.
Um 1265 errichtete Sultan Baibars über der Ruhestätte des Propheten eine Moschee. In einem Nebenraum der Moschee steht das Kenotaph Mousas, eingehüllt in einer schlichten dunkelgrünen Decke. Im 15. Jahrhundert errichteten die Mamelucken eine große Herberge mit 450 Räumen

Nabi Samwil -Bezirk Ramallah

Grab des Propheten Samwil.

Rund 120 Kilometer südwestlich von Ramallah liegt Nabi Samwil – das Grab des Propheten Samuel. Die für alle drei monotheistischen Religionen heilige Stätte ist ein Gebäude mit zahlreichen kleinen Türmchen, in dessen Keller sich das mit einem Tuch bedeckte Grab des Propheten befindet. Auf der Bergspitze liegt das gleichnamige Dorf. Dieses Dorf wurde um eine Moschee gebaut, von dessen Minarett man einen wundervollen Blick auf die Hügel Jerusalems hat.

Große Omari Moschee - Bezirk Gaza

Große Omari Moschee

In der Innenstadt von Gaza, am Ende der Omar Mukhtar Straße, liegt die größte und älteste Moschee Gazas: die Omari Moschee. In der byzantinischen Zeit war sie eine große Kirche und wurde dann später in eine Moschee umgewandelt.
Die Moschee mit ihren wunderschönen Minaretten hat eine Grundfläche von 4.100 Quadratmetern und besitzt ein ungewöhnliches Minarett, welches im unteren Teil quadratisch und im oberen Teil achteckig ist.

Kontextspalte

Palästina besitzt eine Vielfalt an Künsten
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