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05.02.2021 14:00

Zum Weltkrebstag: Prävention, Erkennung und Behandlung müssen verbessert werden

Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache in der palästinensischen Bevölkerung. Dies gab das palästinensische Gesundheitsministerium in einer veröffentlichten Statistik anlässlich des Weltkrebstages (04.02.) bekannt.

Ziel ist es, das Bewusstsein auf Krebserkrankungen in der Bevölkerung zu lenken und die Prävention, Erkennung und Behandlung zu verbessern helfen.

So sind Krebserkrankungen nach Herzerkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Palästina: Allein im Jahr 2019 wurden 3.174 Krebserkrankungen in der Westbank registriert. Dies ist ein Anstieg von 2,2% gegenüber 3.102 Fällen im Jahr 2018. Die Zahl der Neuerkrankungen bei Frauen betrug 1.664 Fälle im Jahr 2019, was 52,4% aller Krebserkrankungen entspricht. Bei Männern wurden 1.510 Neuerkrankungen (47,6%) registriert.

Von den im Jahr 2019 registrierten Krebserkrankungen sind insgesamt 1.095 der über 64-jährigen betroffen. Das sind 34,5% aller Neuerkrankten, obwohl diese Altersgruppe nur 3,3% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Insgesamt 1.936 Fälle (61%) wurden in der Altersgruppe zwischen 15 und 64 Jahren erfasst. Unter den jüngeren Palästinensern, die unter 15 Jahre alt sind, waren es 143 neue Fälle (4,5%).

Brustkrebs ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums die häufigste Krebsart in Palästina. Im Jahr 2019 wurden allein 536 Fälle registriert, was 16,9% aller Krebserkrankungen betrifft. An zweiter Stelle tritt Darmkrebs mit 400 Fällen auf (12,6%), gefolgt von Lungenkrebs mit 227 Erkrankungen und 7,2% anderen Krebserkrankungen.

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