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18.11.2021 13:00

Deutschland erhöht Unterstützung des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNRWA

Die Bundesrepublik Deutschland wird das UN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA mit weiteren 72 Millionen Euro unterstützen. Dies teilte Staatssekretär Miguel Berger gestern im Rahmen der virtuellen UNRWA-Konferenz in Brüssel mit. In dem Betrag sind zusätzliche 15 Millionen Euro zur Entlastung des Programmbudgets enthalten.

In diesem Jahr betrug die Unterstützung der Bundesregierung bereits rund 125 Millionen Euro. Damit ist sie nach den USA, die im April d. J. ihre Unterstützung wieder aufgenommen haben, der zweitgrößte Geber.

Im Fokus der Leistungen stehen sowohl die Kerndienste des Hilfswerkes, darunter Bildungs- und Gesundheitsleistungen als auch die zentrale Rolle bei der Versorgung der palästinensischen Flüchtlinge. Mehr als einer halben Million Kinder bietet das UN-Flüchtlingshilfswerk eine hochwertige Bildung, investiert in ihre Entwicklung und bietet „Lebenslinien der Hoffnung und Chancen,“ so UN-Generalsekretär Antonio Guterres. „Eine Investition in die UNRWA ist eine Investition in Frieden und Hoffnung“.  Guterres erinnerte an die sich wiederholenden Finanzierungskrisen, die das UN-Hilfswerk dazu verlasst hat, Sparmaßnahmen zu ergreifen und diese nun an ihre Grenzen stoßen. Er betonte die Notwendigkeit „angemessener Ressourcen, einschließlich humaner Ressourcen“ und forderte die Mitgliedstaaten auf, einen „gemeinsamen Weg zu einer vorhersehbaren, ausreichenden und nachhaltigen Finanzierung der Agentur zu finden, einschließlich durch mehrjährige Verpflichtungen,“ so Guterres.

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