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27.01.2011 15:50

Abdel Shafi mit UNRWA-Generalkommissar Grandi in Berlin zusammengekommen

Der Generaldelegierte Palästinas, Salah Abdel Shafi, und der Generalkommissar des UN-Hilfswerks für Palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), Filippo Grandi, sind am Dienstag zu einem Gedankenaustausch zusammengekommen.

Grandi, der sich in dieser Woche zu seinem ersten offiziellen Besuch in Deutschland aufhält, informierte den Generaldelegierten über die Arbeit des UN-Hilfswerks im Nahen Osten und über die Situation der rund 4.7 Millionen bei der UNRWA registrierten Flüchtlinge. Die Arbeit der UNRWA, wie unter anderem die Umsetzung von Hilfs-und Arbeitsprogrammen, werde jedoch durch finanzielle Engpässe erschwert, so Grandi. Um weiter im vollen Umfang die Bedürfnisse der Palästinensischen Flüchtlinge erfüllen zu können, müsse die Weltgemeinschaft einen kontinuierlichen und gesicherten Beitrag leisten.

Seit seiner Gründung habe das Hilfswerk unersetzliche Arbeit geleistet und das Leben der Palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten maßgebend verbessert, erklärte S.E. Abdel Shafi und dankte dem Generalkommissar für die wertvollen Leistungen der UNRWA. Das Hilfswerk sei ein wichtiger Pfeiler für die Flüchtlinge, da UNRWA beständig an der Umsetzung ihrer Rechte arbeite.

Um die humanitären Bedürfnisse der palästinensischen Flüchtlinge zu garantieren, gründeten die Vereinten Nationen im Dezember 1949 das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge. UNRWA arbeitet in den besetzten Palästinensischen Gebieten, Jordanien, Syrien und Libanon und bietet verschiedene Leistungen wie Nothilfe, medizinische Versorgung und Mikrofinanzierung an.

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