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09.03.2017 11:29

ITB-Pressekonferenz: Trends, Herausforderungen und Vielfalt

Seit Mittwoch den 8. März präsentiert sich Palästina als Reisedestination auf der weltgrößten Tourismusmesse in Berlin.

Pressekonferenz auf der ITB

Zur Eröffnung der Messe für Fachbesucherinnen und Fachbesucher lud Palästina zur diesjährigen Pressekonferenz, dieses Jahr unter dem Motto „Palästina – mehr als Bethlehem“. Die Botschafterin Palästinas Dr. Khouloud Daibes unterstrich in ihrer Eröffnungsrede die Vielfalt Palästinas als Reiseziel und die positiven Trends, die der Tourismus in Palästina im vergangenen Jahr erlebte, sowohl mit Blick auf Besucher- und Übernachtungszahlen.  Die anhaltende Diversifizierung Palästinas als Tourismusstandort zog im vergangenen Jahr über 100.000 Touristen mehr an als im Vorjahr.  Zu den touristischen Meilensteinen zählen 2016 die Eröffnung des weltgrößten Mosaiks des Palasts des Hisham in Jericho, der Auszeichnung Hebrons als Weltstadt des Handwerks sowie die Fertigstellung der Restaurierung der Geburtskirche Bethlehems.

Samy Khoury, Präsident der Holy Land Incoming Tours Association (HLTOA) unterstrich die positiven Entwicklungen und  die Diversifizierung durch eine eindrucksvolle Präsentation zu den neusten Trends im Tourismus Palästinas. Sogenannte „homestays“, Übernachtungen in Palästinensischen Familien, seien laut Khoury im Zusammenhang mit einem drastischen Anstieg im Wandertourismus durch die einzigartige Natur Palästinas nur ein Beispiel für die Kreativität und Diversität Palästinas. 

Freudiger Höhepunkt der Pressekonferenz war die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zwischen Khoury im Namen HLTOAs und Herrn Detlef Meyer der Allianz Selbständiger Reiseunternehmer Bundesverband e.V.. 

Als weiteren Schwerpunkt der Pressekonferenz führte Sebastian D. Plötzgen, Strategic Advisor Tourism Development & Marketing in Palästina, Herausforderung und Lösungen für die Zukunft des Tourismus in Palästina aus. Insbesondere im Bereich der Barrierefreiheit sieht Plötzgen spezielle Herausforderung mit Blick auf die Jahrhunderte alten Pilgerstätten. Intelligente Lösungsansätze wurden hierfür in enger Kooperation mit lokalen Partnern entwickelt und sind in näherer Zukunft einsatzbereit. „Virtual Reality“ Brillen können hierbei in Zukunft den virtuellen Zugang selbst zu den unzugänglichsten Orten für mobilitätsbeschränkte Touristinnen und Touristen praktisch ermöglichen. 

Der Palästina-Stand in Halle 21b freut sich auf Ihren Besuch und lädt jeden Interessierten zu einem persönlichen Gespräch ein.

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