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18.09.2017 13:12

Im Gedenken an die Massaker in den Flüchtlingslagern Sabra und Shatila

„Die Erinnerung an das brutale Massaker in den Flüchtlingslagern Sabra und Shatia ist noch immer in unseren Köpfen und Herzen.

Sie sind tief in jede palästinensische Erinnerung und Seele eingebettet,“ erinnert PLO-Generalsekretär an das vor 35 Jahren unter dem Schutz des damaligen israelischen Militärgenerals Ariel Sharon von der Phalange-Miliz begangene Massaker an der palästinensischen Bevölkerung. Bis zu 3.000 wehrlose palästinensische Flüchtlinge, darunter Frauen, Kinder und Männer, aber auch Libanesen und Menschen anderer Nationalitäten wurden in einem der grausamsten Verbrechen der vergangenen Jahrzehnte ermordet. 

Heute ist es (Massaker) eine Erinnerung an die Welt, dass ein Verbrechen der Gerechtigkeit entkommen und bisher davon gekommen ist. (…) Es ist auch eine Erinnerung an das Fehlen von Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht. Sharon und die israelischen Führer, die verantwortlichen Köpfe, hätten vor internationale Gerichte gestellt werden müssen. Stattdessen wurde Sharon Israels 10. Ministerpräsident,“ erinnert Dr. Erekat in seiner Erklärung.

Abschließend mahnt der PLO-Generalsekretär, dass die Lösung der palästinensischen Flüchtlingsfrage nur durch Umsetzung des Völkerrechts und der UN-Res. 194 erfolgen soll und fordert die Internationale Gemeinschaft dazu auf, das Recht wiederherzustellen und die Kultur der Straflosigkeit, die Israel gewährt wird, endlich zu beenden. 

Den englischsprachigen Volltext der Erklärung von PLO-Generalsekretär Dr. Saeb Erekat können Sie hier einsehen. 

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