Sie befinden sich hier

Inhalt

29.11.2017 14:59

Zum 70. Jahrestag des UN-Teilungsplans

Heute jährt sich der Jahrestag der Abstimmung über den UN-Teilungsplan zum 70. Mal. Der Teilungsplan forderte zwei Staaten, einen „jüdischen“ und einen „arabischen“ in Palästina.

Trotz der Anerkennung des Staates Israel durch die internationale Gemeinschaft bleibt die Anerkennung des Staates Palästina umstritten.

Der UN-Teilungsplan wurde nur teilweise umgesetzt. Israel feiert den Jahrestag des UN-Teilungsplans und hält seine Besatzung der palästinensischen Gebiete weiter aufrecht. Siedlungen werden völkerrechtswidrig gebaut und palästinensischer Boden für die Expansion annektiert. Die Zwei-Staaten-Lösung ist in höchster Gefahr. Die Fakten vor Ort ähneln der Ein-Staaten-Realität. 

Die Internationale Gemeinschaft stützte den UN-Teilungsplan und hielt sich nicht an ihre Verpflichtung zur vollständigen Umsetzung. Heute feiern wir den 40. Jahrestag der Internationalen Solidarität mit dem palästinensischen Volk, den die Vereinten Nationen 1977 als Antwort auf den UN-Teilungsplan, die Ungerechtigkeit und als Bestätigung unseres Rechts auf Staatlichkeit gem. der UN-Res. 181 gaben. 

Botschafterin Dr. Daibes zum 29. November: „Wir fordern die Vereinten Nationen auf, den Staat Palästina als Vollmitglied und wie im UN-Teilungsplan vorgesehen als Staat anzuerkennen. Darüber hinaus sind Schutzmechanismen für das palästinensische Volk zu ergreifen, um die Besatzung zu beenden und das die Palästinenser ihr Recht auf Selbstbestimmung ausüben können.“

Der heutige Tag der offenen Tür der Palästinensischen Mission stand ganz im Zeichen des Internationalen UN-Tages der Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Viele Besucher informierten sich in den Räumlichkeiten und kamen mit Botschafterin Dr. Daibes, den Diplomaten und MitarbeiterInnen ins Gespräch. Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft hatte einen eigenen Stand. Zudem konnten die Gäste landestypische Produkte, wie Olivenöl, Seife und Handarbeiten kennenlernen.  

Kontextspalte