Sie befinden sich hier

Inhalt

15.12.2017 13:28

Präsident Mahmoud Abbas „Kein Frieden in der Region ohne Ost-Jerusalem als Palästinas Hauptstadt“

Am Mittwoch warnte Präsident Mahmoud Abbas im Rahmen seiner Teilnahme an der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) vor der aktuellen Situation im besetzten Palästina. Er sprach sich für einen neuen Mechanismus aus, um die internationalen Resolutionen endlich umzusetzen.

Präsident Abbas vor dem OIC

Präsident Abbas lehnte die Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die Botschaft seines Landes dorthin zu verlegen als einen „groben Verstoß gegen das Völkerrecht, unterschriebene Verträge, insb. UN-Sicherheitsresolutionen“ und als eine „Provokation für die Weltgemeinschaft“ab. „Wir sind heute hier, um allen deutlich zu sagen, dass Jerusalem die Hauptstadt des Staates Palästina war, ist und bleiben wird," so Präsident Abbas.  

Mit Blick auf die fortdauernden israelischen Menschenrechtsverletzungen forderte der Präsident die Gipfelteilnehmer und Internationale Gemeinschaft auf, eine Reihe von Maßnahmen einzuleiten und Resolutionen zu verabschieden. 

Auf dem Sondergipfel islamischer Staaten, zum OIC gehören 57 Staaten, haben diese Ost-Jerusalem als Hauptstadt des Staates Palästina anerkannt und alle Länder, die es noch nicht getan haben, aufgefordert, die Anerkennung zu erklären. 

Den Volltext der Rede von Präsident Mahmoud Abbas erhalten Sie in englischer Sprache hier. 

Kontextspalte