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12.03.2018 11:00

Palästina-Stand auf der ITB in Berlin

Auch in diesem Jahr war Palästina mit einem eigenen Stand auf der ITB Berlin erfolgreich vertreten. Vom siebten bis zum 11. März zieht die Tourismusbörse Hundertausende Besucher an, die sich über touristische Angebote der Aussteller aus der ganzen Welt informieren.

Palästina-Stand auf der ITB 2018

Palästina ist Heimat einer Vielzahl von religiösen, historischen, natürlichen und archäologischen Stätten. Es ist für seine atemberaubenden Landschaften, tief verwurzelte Geschichte und für die Menschen, ihre Wärme und Gastfreundschaft bekannt. 

Im vergangenen Jahr 2017 entwickelte sich die palästinensische Tourismusindustrie positiv: Palästina wurde von der Welttourismusorganisation der Vereinigten Nationen als das am schnellsten wachsende Touristikziel bezeichnet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 57,8% und eine Touristenanzahl von über 2,7 Millionen Menschen, davon waren über 40.000 deutsche Touristen. Im Jahr 2014 wählte das Magazin „National Geographic Traveler“ den 330 km langen Abraham Pfad, den Masar Ibrahim al-Khalil, der durch Palästina verläuft, zum Wanderweg Nummer Eins. 

Am Freitag den 7. Juli 2011 hat das Welterbekomitee der UNESCO, die Altstadt von Hebron zum Weltkulturerbe der Palästinenser erklärt. Die Altstadt ist die dritte eingetragene Stätte in Palästina, seitdem die UNESCO im Jahr 2011 Palästina als Staat anerkannt hat.

Die Altstadt von Hebron ist eine der ältesten, kontinuierlich bewohnten, Städte der Welt. Die Stadt wurde vor 6000 Jahren gegründet und ist für alle drei monotheistischen Religionen heilig, da dort die Propheten Abraham (Ibrahim auf Arabisch), Isaak, Ismael, Jakob und ihre Frauen begraben sind.

Palästina war schon immer am Scheideweg vieler Kulturen und Zivilisationen, die alle das Land prägten. Unterstützt von der internationalen Gemeinschaft fördert das Ministerium für Tourismus und Altertümer viele Projekte zur Erhaltung dieser Sehenswürdigkeiten. Zu diesen Projekten gehört der „Palast des Hischam“ in Jericho, der mit rund 825 qm² über die größten Badehaus-Mosaikböden im Nahen Osten verfügt.  Die „Japan International Cooperation Agency“ finanziert dieses Projekt zum Erhalt dieser wertvollen Mosaikböden. Sie sollen 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.  

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