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23.04.2019 13:34

Euro-Med Monitor verurteilt israelische Rechtsverletzungen und Verstöße in Jerusalem

Unter dem Titel „Fremde im eigenen Land: Menschenrechtsverletzungen in der Heiligen Stadt“ dokumentiert Euro-Mediterranean Human Rights Monitor israelische Rechtsverletzungen und –verstöße für den Monat März.

In dem 23-seitigen Bericht sind etwa Razzien, Häuserzerstörungen, Vertreibungen und andere Gewaltakte der israelischen Besatzungstruppen aufgelistet, unter denen die palästinensische Bevölkerung in Jerusalem leiden muss. Der Bericht dokumentiert die systematische Politik der israelischen Regierung, aber auch die illegalen Praktikanten und schweren Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser.  
 
So hat die Entscheidung der US-Regierung Ende 2017 den israelischen Behörden grünes Licht gegeben, ihre Verstöße insb. auch im besetzten Jerusalem fortzusetzen und sogar zu verstärken, um die palästinensische Identität in Jerusalem auszulöschen. Unter den dokumentierten Fällen sind bspw. Hausdurchsuchungen ohne richterliche Anordnung, Verfahren während oder nach Verhaftungen und hohe Geldstrafen, die palästinensischen Bewohnern der Stadt auferlegt werden.
 
Euro-Med Monitor verurteilt in seinem Bericht diese Rechtsverletzungen und sieht die Internationale Gemeinschaft in der Pflicht. Die NGO fordert zuständige Gremien der UN und der EU zum Handeln auf, damit diese Verstöße und Verletzungen beendet werden. Menschenrechtsorganisationen sollen über die israelischen Maßnahmen, wie etwa den plötzlichen Abriss des Wohnhauses ohne Vorwarnung, einschließlich der Zerstörung von Eigentum und Verlust des Familienbesitzes berichten.  
 
Den Volltext des englischsprachigen Berichtes erhalten Sie hier.  

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